last update 26-07-2010
SCHLAPPI
(Terrier-Mix)
geb. November 2002, kastriert
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
  
Mein
Schicksal: Vor kurzem erst glücklich vermittelt, musste ich
wegen Krankheit meiner neuen Besitzer wieder ausziehen.
Trotzdem habe ich nichts von meinem tollen Verhalten
eingebüßt. |
|
|
Zu mir: Nach wie vor bin ich ein freundlicher,
verschmuster, ruhiger und liebenswerter Rüde. Ich gehe sehr gerne
spazieren, bin verspielt und rundum kooperativ mit allen Hunden und
Menschen. Mit Katzen verstehe ich mich gut. Nach einiger
Eingewöhnungszeit kann ich mehrere Stunden alleine bleiben. Ich will
meinen regelmäßigen Auslauf und bin kein Couchpotato. BVG fahren oder
Autofahren sind nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigungen ...
SCOTTY
(Tibetterrier-Mix)
geb. November 2007, kastriert
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
    
Mein
Schicksal: Meine Vorbesitzer waren zeitlich und finanziell
überfordert. Ich konnte/musste nie alleine sein und habe
teilweise "falsche" Grundregeln im Umgang mit bestimmten
Situationen gelernt. |
|
|
Zu mir: Ich bin ein noch unsicherer Hund, der das Leben
auf der Straße jetzt erst richtig kennen lernt. Mit "meinen" Leuten gehe
ich liebevoll um und bin sehr verschmust; Fremden gegenüber verhalte ich
mich zurückhaltend. Ich kenne einige Kommandos wie Sitz und Platz und
lerne gerade das alleine bleiben, das mit einigen Minuten noch nicht
so erfolgreich ist. Bei Hausgeräuschen oder beim Klingeln belle ich
jedoch nicht. Mit Hunden gibt es keinerlei Probleme. Katzen sollten
selbstbewusst oder Hunde gewohnt sein, da ich mit ihnen spielen oder
sie jagen will. Kinder sollten etwas größer sein. Freilauf bin ich nicht
gewohnt. Da ich es nicht anders kenne, versuche ich gewohnte
Verhaltensweisen abzuspielen. Natürlich muss mir nun unkooperatives,
unerwünschtes Verhalten abtrainiert werden (z.B. Schnappen bei der
Fellpflege, starkes Ziehen an der Leine ).
Aktuell Juli 2010: Na
bitte, alleine zu bleiben ist doch gar nicht so schwer. Ich habe es
schnell auf drei Stunden gebracht und könnte sicherlich auch mehr
schaffen, wenn es mal sein muss.
MORITZ
(Chihuahua-Terrier-Mix)
- R E S E R V I E R T -
geb. August 2008, ca. 28 cm,
Kastrationsimplantat
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
 
NEU: Video auf YOUTUBE
hier klicken
Mein
Schicksal: Mein Frauchen hatte zwei Hunde, bis der Vermieter
ihr den zweiten Hund (mich) verbot. |
|
Zu mir: Ich bin zwar aufgeschlossen und freundlich,
reagiere aber in mir unbekannten Situationen verunsichert und
schüchtern. Da ich sehr auf Menschen bezogen bin, will ich immer in
ihrer Nähe sein, bin anhänglich und verschmust. Daher konnte ich mich in
meiner derzeitigen Pflegefamilie (Vater, Mutter, Kinder, Katzen und zwei
Hunde) schnell einleben. Autofahren ist kein Problem. Alleine bleiben
kann ich nicht, das muss erst geübt werden. In Straßennähe sollte ich
nicht abgeleint werden, weil ich nicht knall- und schussfest und zu
unsicher bin. Mein Terrier-Dickkopf macht sich insofern bemerkbar, dass
ich erst einmal alles ankläffe, was mir nicht geheuer ist. Ich mache
auf Fremde und Besucher lauthals aufmerksam.
LUCKY
(Collie-Mix)
geb. November 2002, ca. 55 cm,
kastriert
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
  
NEU: Video auf YOUTUBE
hier klicken
Mein
Schicksal: Frauchen musste mich nach
Jahren an die Hunde-Hilfe zurückgeben, da sie aus beruflichen und
privaten Gründen keine Zeit mehr für mich hatte. |
|
Zu mir: Ich bin nicht nur sehr hübsch, ich habe auch
ein 1a-Verhalten gegenüber Kindern, Hunden und Katzen. Zudem bin ich ein
freundlicher, anhänglicher, sehr gehorsamer, ruhiger, (bis auf die
Fellpflege...) pflegeleichter Hund, der nach etwas Eingewöhnung sogar
bis zu sechs Stunden alleine bleiben kann. Ich bin es gewohnt, ohne
Leine zu laufen, deshalb zerre ich, wenn ich mal angeleint werden muss.
Da ich agil und lebhaft bin, suche ich Menschen, die viel mit mir
unternehmen. Laut Tierarzt muss ich gute 4-5 Kilo abnehmen, mein
Bewegungsmangel muss enorm gewesen sein ...
Aktuell Mai 2010: Ich habe eine erfolgreiche Diät hinter mir und
wiege jetzt 22 kg, was meiner Größe vollkommen entspricht.
OSKAR
(Papillon-Terrier-Mix)
geb. 11/08, ca. 35 cm, kastriert
Bildergalerie:
Zum Vergrößern bitte die Bilder unten anklicken!
     
Mein Schicksal: Die Überforderung einer
älteren Dame mit mir jungem Wirbelwind führte zur Abgabe an
die SOS Hunde-Hilfe e.V. Leider zeige ich Fremden und
Besuchern gegenüber ein unfreundliches Verhalten. Ich bin
bei "meinen" Menschen und "meinem" Zuhause sehr territorial
und besitzergreifend. |
|
Zu mir: Ich bin ein kleiner Kerl, der einfach zum
Knuddeln ist. Trotz meines jungen Alters bin ich schon viel herum
gekommen (sprich: herumgereicht worden). Daher haben meine Erziehung und
mein Selbstbewusstsein etwas gelitten und ich kenne erst wenig Regeln im
Umgang mit Menschen. Ich belle sie an und schnappe sie ins Hosenbein,
wie es eine Mitarbeiterin der SOS Hunde-Hilfe e.V. erfahren durfte.
Allerdings hat das keinen bleibenden Eindruck oder Schaden hinterlassen.
Andererseits mache ich Ansätze, auf den Schoß zu springen und lecke an
den Händen, was für große Unsicherheit spricht. Ich stehe also im
Zwiespalt zwischen "Lass mich und mein Rudel bloß in Ruhe!" und "Hallo,
ich bin auch noch da, beachte mich!". Zu meiner Pflegestelle war ich
sofort zutraulich und verschmust. Nun bin ich wahrscheinlich der
Meinung, ich muss mein neues, lieb gewonnenes Revier verteidigen. Mit
anderen Hunden habe ich keine Probleme und Katzen mag ich. Ich erwarte
von meinem neuen Zuhause, dass man mir Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit
entgegenbringt, damit ich eine "normale" Selbstsicherheit und Vertrauen
zu anderen Menschen aufbauen kann. Ich bin also ein Hund mit großem
Niedlichkeitsfaktor, der es aber trotzdem (oder vielleicht gerade
deswegen?) faustdick hinter den Ohren hat. erksamkeit entgegenbringt,
damit ich eine "normale" Selbstsicherheit und Vertrauen zu anderen
Menschen aufbauen kann.
Aktuell Juli 2010:
Wie so viele kleine Hunde hatte ich eine "herausspringende" Kniescheibe
und musste operiert werden. Mittlerweile habe ich alles gut überstanden.
Aber nun ist das andere Bein auch noch dran...
CHARLIE
(Dackel-Mix)
geb. Nov. 2006, ca. 35 cm, kastriert
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
   
Mein
Schicksal: Herrchen und Frauchen wurden beide sehr krank, so
dass sie mich abgeben mussten. Durch ständige
Arztbesuche musste ich sehr viel alleine sein, deshalb habe
ich jetzt starke tiefsitzende Verlassensängste. |
|
Zu mir:
Da ich in letzter Zeit viel alleine gelassen werden musste, habe ich
damit ein Problem. Nach hartem, konsequenten Training gelingt es mir,
bis zu 3 Stunden alleine zu bleiben. Am besten werde ich vorher
ordentlich ausgelastet und kann mich richtig austoben. Sonst bin ich ein
ganz lieber Kerl, der sich prima mit Kindern, Katzen und Kaninchen
versteht. Andere Hunde sind weitestgehend kein Ding. Jogger und
Radfahrer mag ich nicht besonders gerne. Ich bin gehorsam, gelehrig,
anhänglich und verschmust. Allerdings kehre ich gerne den
Dackel-Dickkopf heraus und bin sehr fressneidisch. D.h., andere Hunde
sollten dann nicht um mich herumwuseln und Mensch darf mir auch erst
nach Vertrauensaufbau an den gefüllten Napf. Fremde und Besucher werden
verbellt und Frauchen hat schon Mühe, mich zu beruhigen.
Aktuell Mai 2009: Obwohl ich
ein verdammt liebenswerter kleiner Kerl bin, hat sich bei mir ein großer
Futterneid herausgestellt. In der Wohnung darf niemand an meinen
gefüllten Napf, erst wenn er leer ist, kann man ihn wegnehmen. Draußen
suche ich alles nach Fressbarem ab. Wenn ich etwas gefunden habe, gebe
ich es nicht wieder her, es sei denn, man besticht mich mit den
richtigen Leckerli. Einige Lehrstunden mit einer
Hundetrainerin zeigten schon Erfolge. Alleine bleiben ist mir weiterhin
ein Gräuel; ich schaffe aber bis zu drei Stunden, zeitweise unter
leichtem Protest und in "Einzelhaft", z.B. im Schlafzimmer.
Aktuell August 2009: Ich mausere mich Stück für Stück: Ich kann immerhin bis zu
drei Stunden (mit
leisem Murren und Piepsen) in dem besagten Zimmer alleine bleiben.
Allerdings muss ich vorher gut ausgepowert werden, dann verhalte ich
mich überwiegend ruhig und schlafe eine Runde (kleinere Rückschläge
inbegriffen). Mittlerweile kann Pflegefrauchen in meiner Nähe sein,
während ich mein Fresschen verspeise, und sie kann mir den Napf ohne
Probleme wegnehmen.
Andere Vierbeiner dürfen mir beim Fressen aber nicht zu nahe kommen. Auf
der Straße bin ich der Versuchung nahe, Fressbares aufzunehmen, man muss
halt sehr aufpassen.
Im Großen und Ganzen habe ich mich gut angepasst und einiges dazu
gelernt, was ich für mein zukünftiges Leben brauche. Natürlich benötige
ich einige Zeit bei meinen neuen Besitzern, um das Erlernte umzusetzen.
Aber mein Pflegefrauchen hat nicht aufgegeben, sondern hat fleißig mit
mir geübt. Da ich ein Dackel-Mix bin, habe ich dementsprechend einen
kleinen Dickschädel und manches lernt sich eben nicht so schnell. Also,
nur Mut und Geduld, denn ich bin auf jeden Fall ein liebevoller,
sanftmütiger Schmuser.
TOBI
(Dackel-Mix)
geb. ca. Ende 2006, ca. 35 cm, 12 kg, kastriert
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
     
Mein
Schicksal: Der ehem. Besitzer ist verstorben und sein Partner
konnte Toby
wegen der Berufstätigkeit nicht behalten, da Toby nicht
alleine blieb! |
|
Zu mir: Wer sich mit sturköpfigen, aber ebenso
liebenswerten Dackeln auskennt und schon mal einen im Haus hatte, wird
hier sicherlich viele Charaktereigenschaften wieder finden. Ich vertrage
mich mit Katzen und bleibe bis zu sechs Stunden alleine. Allerdings
brauche ich eine konsequente Erziehung mit strengen Regeln und Grenzen,
da jedes Privileg von mir ausgenutzt und gegen JEDEN (auch gegen
Frauchen/Herrchen) verteidigt wird (typisch Dackel!). Das heißt von
Anfang an z.B.: keine Couch, kein Bett, kein Sessel, keine Küche von mir
erobern lassen! Keine Leckerchen vom Tisch fallen lassen, egal wie süß
und herzerweichend ich auch gucken mag! Ich bin ein schlaues Kerlchen
und lerne wirklich sehr, sehr schnell. Ich weiß genau, wo meine
Möglichkeiten liegen und erkenne menschliche Schwächen. Dafür spiele und
schmuse ich unwahrscheinlich gerne, lasse mich gut kämmen und
durchkneten. Auf andere Hunde reagiere ich sehr unterschiedlich, lasse
mich aber durch korrekte Führung und Leckerchen gut leiten. Im
Auslaufgebiet vertrage ich mich unter den wachsamen Augen meines
Pflegefrauchens mit allen Hunden. Ich brauche unbedingt eine Familie,
die hundeerfahren ist. Für kleine Kinder und auch ängstliche Menschen
bin ich nicht geeignet. Auf der Straße darf ich nicht abgeleint werden,
da ich beim kleinsten Anlass (sei es ein Hund oder ein Mensch, den ich
kenne) abflitze. Mein Dominanzpotential gegenüber meiner Pflegefamilie
ist nach ca. 4 Wochen auf Null gesunken, da sie sich strikt an die
Erziehungsmaßnahmen halten. Ich habe ihre "Anführerrolle" akzeptiert.
Besucher sollen mich anfangs nicht beachten, dann fasse ich Vertrauen.
Ich hunde(dackel)erfahrene Menschen, die die Herausforderung mit einem
sympathischen, verschmusten, liebenswürdigen, aber sturköpfigen und
eigensinnigen Hund annehmen.
LARRY
(Chihuahua-Terrier-Mix)
geb. 2001, 35 cm, kastriert
Bildergalerie: Zum Vergrößern bitte die Bilder
unten anklicken!
    
Mein
Schicksal: Ich sollte bei einer Tierärztin eingeschläfert werden,
nachdem ich etliche Pflegestellen durchwandert hatte und
niemand mir sein Herz öffnen konnte/wollte. Da ich ca. ein
halbes Jahr in einer Hundepension leben musste, ist es laut
Aussage des Betreibers für mich kein Problem, mit anderen
Hunden zusammenzuleben. |
|
Zu mir:
Durch eine Fehlstellung des Unterkiefers sehe ich ein bisschen wie eine
Fledermaus aus. Das war wohl auch der Grund, weshalb mich niemand haben
wollte und niemand mir eine Chance gab. Dabei sehne ich mich sehr nach
der Zuwendung von Menschen und bin ein sympathisches, witziges Kerlchen.
Ich kann nach Eingewöhnung mehrere Stunden alleine bleiben. Ich suche
Menschen, die auch einem "hässlichen Entlein" eine Chance geben und die
inneren Werte sehen können. Leider benehme ich mich auf der Straße wie
ein wildgewordener Terrier (was sonst...?): wenn ich anderen (vor allem
größeren) Hunden begegne, gibt es an der Leine erst einmal Zickenalarm
ohne Ende. Ich zeige starkes Territorialverhalten und mache
Besitzansprüche an "meine" Menschen geltend. Kenne ich die Hunde näher,
ist es okay; schließlich lebte ich monatelang in einem Rudel mit Rüden
und Hündinnen. Also, falls Ihr ein wenig Erfahrung mit Hundeerziehung
habt oder eine gute Hundeschule besuchen wollt, könnt Ihr mir meinen
"Dämon" vielleicht austreiben. Ich bin ein absoluter Kampfschmuser und
mache mit meinem Verhalten jeder Katze Konkurrenz! Übrigens: mit Katzen
in der Wohnung verstehe ich mich nach kurzer Beschnupperungsphase und
führe mit ihnen ein friedliches Miteinander (natürlich abhängig von der
Katze).
Aktuell Januar 2009: Durch Hundetrainer konnte festgestellt
werden, warum ich draußen teilweise ganz schön austicke, wenn ich
anderen (vor allem größeren) Hunden begegne: Ich als der kleine,
hilflose Kerl fühle mich bedroht, wenn fremde Hunde mir Beachtung und
Aufmerksamkeit schenken. Angriff ist die beste Verteidigung.
Aktuell Februar 2009: Ich bin ein absoluter Kampfschmuser. Allerdings benötige ich eine
gewisse Eingewöhnungszeit, da ich mein Vertrauen in die Menschen schon
fast verloren hab. Ich bin aber sehr gerne bereit, mein Vertrauen und
mein Herz dem "richtigen" Menschen zu schenken.
Aktuell Juni 2009: Ich
lebe zur Zeit in einer Hundepension mit mehreren kleinen Rüden und
Hündinnen in einem Rudel, suche nun aber verzweifelt eine Pflegestelle
oder gleich ein festes Zuhause. Wer mir - diesem kleinen, anfangs sehr
verunsicherten Hund - auf den richtigen Weg helfen möchte und/oder mir
ein liebevolles Zuhause schenken kann, melde sich bitte. Ich warte!
Aktuell Oktober 2009: Endlich bin ich aus der Pension heraus
in eine Pflegestelle gewechselt. Ich verstehe mich gut mit der dort
lebenden Katze, und wenn Frauchen einkaufen geht, bleibe ich ruhig zu
Hause. Auf der Straße macht mir der ein oder andere Hund noch Sorgen und
ich muss weiter üben.
nach oben